, ,

Die Wohnungs-Suche ist schwer!

Eine angemessene Unterkunft zu finden, ist nicht einfach. Ob als Flüchtiger, Student oder für Familie mit Kindern: Der Wohnungsmarkt gibt nicht viel her und viele Faktoren führen dazu, dass die Wohnungssuche erschwert wird. Wo gibt es noch freie Wohnungen? Wie können sie gefunden werden? Welche Alternativen gibt es zu klassischen Wohnung?

Dies ist Teil 1 von 3 Artikeln zum Thema.

Wohnung ist nicht gleich Wohnung und den richtigen Ort zum Leben zu finden, ist schwierig!

Flüchtlings-Notunterkunft in einer Halle (Foto: pixabay)

Neu in Deutschland? Für Geflüchtete ist die erste Anlaufstelle meistens die jeweilige Gemeinde (anderes Wort: Kommune), also die Stadtverwaltung, wo sie angekommen sind. Diese sind mittlerweile absolut überlastet und haben oft nur noch in Sammelunterkünften Platz – zum Beispiel in einer Sporthalle oder Gemeindehaus. Dort sind die Voraussetzungen oft nicht schön, jedoch in Deutschland mit fast Allem ausgestattet, was gebraucht wird: Betten, Badezimmer (sanitäre Anlagen), Tische und Stühle, Lebensmittel und Getränke werden gestellt. Einige Sammelunterkünfte haben Indoor-Zelte oder Trennwände, aber: mit so vielen Leuten zusammenleben, ist nervenaufreibend; Privatsphäre gibt es eigentlich nicht.

Geflüchtete wollen da schnell raus: doch wohin? Dieselbe Frage stellen sich auch viele Deutsche – u.a. Studenten!

Problem ist: es gibt in Deutschland zu wenig Wohnraum – schon seid Jahren!

Zwar liefern Online-Plattformen und Print-Zeitungen die Möglichkeit, nach Wohnungen zu suchen und es gibt Angebote, aber: einerseits viel zu wenig, für den großen Bedarf. Und: Die Preise sind vor allem in großen Städten wie Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf, etc. sehr hoch. Eine 3-Zimmer-Wohnung kostet dann schnell mal 1.800€ Warmmiete im Monat. Das zu finanzieren ist schwer – für Hartz4-Empfänger oder Studenten ist es unmöglich, solch hohe Mieten zu bezahlen. Sozialamt und Jobcenter bezahlen nur günstige Wohnungen.

Eine Alternative könnte das Leben in einer Wohngemeinschaft, kurz WG, sein. Dort wohnen mehrere Leute zusammen: oft auch anfangs Fremde! Vor allem bei jungen Leuten ist diese Wohnart beliebt. Die Miete wird geteilt, jeder hat seinen Raum; Badezimmer und Küche werden gemeinsam genutzt. Auch für Mütter mit Kindern wäre das eine gute Lösung.

Wie wäre es zum Beispiel, ein großes Bauernhaus zu mieten, wo ihr mit mehreren Familien zusammen einziehen könntet? Als WG?

Umfrage:

Wäre das was für dich? Eine Wohngemeinschaft?

View Results

Loading ... Loading ...

Weitere alternative Wohnmöglichkeiten:

  • Pensionen, Hotels
  • Ferienwohnungen / -Häuser
  • Einlieger-Wohnungen in größeren Häusern
  • Campingplätze, Wohnwagen / -mobile
  • Mobilwohnheime (in Ferienanlagen und gegebenenfalls von Gemeinden aufgestellt)
  • Zimmer bei Privatpersonen
  • Studenten-Zimmer, -Wohnheime, WG´s

Online-Portale und Social-Media-Gruppen, auf denen Unterkünfte jeder Art zu finden sind:

  • Ebay-Kleinanzeigen
  • Facebook-Gruppe “Wohnraum für geflüchtete Ukrainer” – hier ist wichtig (!), dass Anfragen / Gesuche direkt in der richtigen Postleitzahl von Deutschland veröffentlicht werden. Wohnst du zum Beispiel in Hamburg, schreibst du deine Wohnungssuche in Postleitzahl 2 (siehe Karte unter der Liste).
  • ImmobilienScout24 – dort kann zum Beispiel auch nach Sozialwohnungen gesucht werden. Beispiel “Hamburg”
  • Nestoria – dieses Portal ist wie eine Suchmaschine, welche andere Immobilienportale durchsucht und die Ergebnisse aufzeigt und vergleicht!
  • Unterkunft-Ukraine.de – hier sind Privatunterkünfte zu finden, also einzelne Zimmer und Einlieger-Wohnungen bei Familien.
  • Mitwohn-Möglichkeiten in WG´s (insbesondere für alleinstehende Jugendliche und Studenten) sind auf wg-gesucht.de zu finden.

Beachte: Kleine Wohnungen oder WG-Zimmer sind pro Quadratmeter teurer, als große Wohnungen oder Häuser. Deshalb ist es eine Überlegung wert, selbst eine Wohngemeinschaft, zum Beispiel mit zwei oder drei Familien, zu gründen. Insbesondere für alleinerziehende Mütter mit Kindern, ist das eine gute Option (und ja, das Jobcenter bezahlt das auch).

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert