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Ukrainische Flüchtlinge in Deutschland – Stand August 2022

Seitdem Russland angefangen hat, mit der Ukraine Krieg zu führen, steigt die Anzahl der Flüchtlinge in Deutschland massiv an. Deutschland bietet allen ukrainischen Flüchtlingen Hilfe und Unterstützung an. Im Folgenden klären wir über Fakten der Schutzsuchenden aus der Ukraine in Deutschland auf.

Anzahl der Geflüchtete in Deutschland

Von Januar 2021 bis Februar 2022 stieg die Anzahl der ukrainischen Flüchtlinge nur leicht an. Im Februar 2022 gab es 151.124 Schutzsuchende in Deutschland, wovon 52.440 (ca. 35 %) männlich und 98.684 (ca. 65 %) weiblich waren. Danach stieg die Zahl bis Juli 2022 stark an – es waren dann insgesamt 928.624 Flüchtlinge. Von denen waren 315.477 (ca. 34%) männlich und 613.147 (ca. 66 %) weiblich. Klicke gerne auf die Grafik, dann sind die Angaben genauer zu erkennen.

Schutz und Unterkunft

Laut der Plattform “MEDIENDIENST INTEGRATION” (eine Serviceplattform für Journalistinnen und Journalisten) wurden und werden deutschlandweit (Sport-) Hallen, Hotels und Gewerbeimmobilien genutzt. Alternativ wohnen Ukrainer:innen bei Freunden oder Verwandten, in staatlichen Unterkünften oder auch in Gastfamilien. Zum Beispiel leben in Hamburg mehr als die Hälfte aller registrierten Flüchtlinge aus der Ukraine in Flüchtlingsunterkünften, das sind rund 12.900 Personen.

Finanzielle Unterstützung

Ukrainischen Flüchtlinge bekommen seit dem 01.06.2022 genauso viel Geld wie Hartz-IV-Empfänger und zwar vom Jobcenter. Im August waren 546.000 Menschen aus der Ukraine in Deutschland in der Grundsicherung, wovon 355.000 (ca. 65 %) erwerbfähig sind und 191.000 (ca. 35 %) nicht, sowie zum Beispiel Kinder. Wie das Aufnahmeverfahren läuft, steht in folgendem Beitrag: https://ukrbt.media4teens.de/visum-registrierung-arbeits-erlaubnis/

Wer Geld bekommen möchte, muss sich beim Jobcenter anmelden. Die Leistungen werden ggf. dann beendet, wenn die Post nicht zugestellt werden kann oder die betroffene Person weder an Sprachkursen noch an Beratungsgesprächen teilnimmt.

Laut unserer Umfrage am BBZ-Norderstedt haben von 48 befragten Personen 47 Befragte noch keine Flüchtlinge privat aufgenommen. Die Gründe für keine Aufnahme waren zum Beispiel Zeit, Platz und Geldmangel. Auch ein Grund für keine Aufnahme war, dass die Familien selber zu viel Stress hatten aufgrund privater Tätigkeiten.


Abier, Emilie und Yamama von der MoorNews, BBZ Norderstedt

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