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Kleidung – so gut wie geschenkt!

Auf der Flucht konnte nicht viel mitgenommen werden? Kleidung fehlt? Hier bekommen nach Deutschland Geflüchtete und natürlich auch deutsche Bürger, kostenfrei oder sehr günstig, Kleidung für Groß und Klein. Das in Kleiderkammern, auch Kleidershops genannt, des DRKs, der Heilsarmee und anderen Betreibern.

Kleiderkammern / -shops des Deutschen Roten Kreuzes (DRK)

In den Kleiderkammern, die in sehr vielen deutschen Städten zu finden sind (siehe Link), gibt es überwiegend Kleidung (wie der Name schon sagt). Diese wird vor allem an Bedürftige ausgegeben, aber nicht nur. In Kleiderkammer und -shops sowie Kleiderläden (Secondhand) des DRK kann Jeder gehen! Die Klamotten werden von Leuten gespendet oder kommen zum Beispiel aus Kleiderspenden-Containern oder sogar von Herstellern und Großhändlern. Bedeutet: die Ware ist teilweise nagelneu.

Einerseits kann Jeder der möchte, nicht mehr getragene und gut erhaltene Kleidung an das DRK spenden. Die Kleidung wird gewaschen, gereinigt, wieder frisch gemacht und zum Beispiel gebügelt, um dann in den Verkauf zu gehen. Andererseits kann Jeder, der bedürftig ist oder günstige Secondhand-Klamotten sucht, in eine Kleiderkammer gehen und für einen sehr günstigen Preis, meist zwischen 2-5 Euro, einkaufen. Dort gibt es:

Es gibt auch auf Kinderkleidung spezialisierte Secondhand-Läden wie z.B. in 23858 Reinfeld

  • T-Shirts, Pullover
  • Kleider, Hosen
  • Jacken und Mäntel
  • Schuhe und Stiefel für alle Jahreszeiten
  • Wäsche, Bettzeug und Decken
  • teilweise auch Spielzeug, Bücher, Kleinmöbel, etc.

Niemand braucht sich dafür schämen, in die Kleiderkammer zu gehen, ganz im Gegenteil: alte Kleidung erneut zu nutzen ist nachhaltig und ein Trend in Deutschland! Durch UpCycling können viele coole Sachen aus den Kleidungsstücken gemacht werden. Siehe Artikel dazu auf erkant.de über die Jugend-Kunst-Werkstatt.


Die Armee der Helfer

Die Heilsarmee in Deutschland ist wohl die harmloseste Armee der Welt. Die weltweite Organisation hat ausgeprägte soziale Tätigkeiten und ist eine christliche Freikirche. Seit 2018 ist sie in 131 Ländern vertreten und ein Mitglied der weltweiten evangelischen Allianz. Der Gründer William Booth glaubte, dass viele Christen ihr Heil in Ritualen und nicht in einer Beziehung zu Gott suchen und deshalb verzichtet die Heilsarmee auf Taufe, Abendmahl und andere Symbole und äußerliche Handlungen.

Die soziale Tätigkeit umfasst unter anderem: Alten-, Alkoholkranken- und Behindertenpflege, Betrieb von Secondhand-Läden und Kleiderkammern, Hilfe für Geflüchtete, Katastrophenhilfe, Obdachlosen- sowie Gefängnis-Fürsorge, den internationalen Suchdienst der Heilsarmee und Vieles mehr.

Hier in Deutschland können sich Bedürftige, Spenden von der Heilsarmee holen, beispielsweise Kleidung oder Alltagsprodukte.


Auch die Caritas (siehe Link), einige Kirchengemeinden und Städte betreiben Kleiderläden bzw. -shops.

Video dazu:

 

2 Kommentare

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] für wenig Geld können beispielsweise Möbel und Kleidung gekauft werden. Das Prinzip ähnelt der Kleiderkammer, ist aber trotzdem ein wenig anders! (Dieser Beitrag im Rahmen der #ukrbt / Ukraine […]

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